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Drückende Gummibänder – Maskenhalterung sorgt für besseren Komfort

13. Mai 2020

Regional

Göttingen. Wegen der Corona-Pandemie gilt immer noch bundesweit die Maskenpflicht. Da die
Gummibänder der Masken ursprünglich nicht für den Dauergebrauch ausgelegt sind, zeichnet sich vor
allem bei medizinischem Personal eine Nebenerscheinung ab: Die Gummibänder der Masken drücken
unangenehm hinter den Ohren, wunde Stellen sind oftmals die Folge. Um dieser Nebenerscheinung
Abhilfe zu leisten, hat die Life Science Factory ihre 3D-Drucker dazu genutzt, Maskenhalterungen zu
produzieren. Die Maskenhalter werden am Hinterkopf als Verbindung zwischen den Gummibändern
getragen, sodass die unangenehmen Druckstellen hinter den Ohren vermieden werden. Eine erste
Spende von 50 Stück hat die Life Science Factory nun an das Evangelische Krankenhaus Göttingen-
Weende übergeben.

„Wir freuen uns, dass wir einen kleinen Beitrag leisten können, gemeinsam diese Zeit bestmöglich zu
bewältigen“, sagt Dr. Petra Runge-Wollmann, Community Managerin bei der Life Science Factory, bei
der Übergabe der Maskenhalterungen. Die Idee dazu ist bereits vor einigen Wochen entstanden: „Wir
haben die Vorlage für die Produktion der Maskenhalterungen an unsere 3D-Drucker angepasst und uns
in der Community ausgetauscht, wer diese Halterungen benötigt. Schön, dass wir an das Weender
Krankenhaus die ersten Halterungen nun übergeben können.“

Nachdem die Information über die Maskenhalterungen im Intranet des Weender Krankenhaus
veröffentlicht wurde, kamen sofort die ersten Anfragen. „Innerhalb der ersten Stunden hatten wir
schon 30 Bestellungen, viele Kollegen waren traurig, dass sie nicht direkt eine Halterung mitnehmen
konnten. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass die Life Science Factory sofort mit der Produktion
gestartet hat und uns die Halterungen bereits einen Tag später übergibt“, so Ruth Tönsmann, Leiterin
der Abteilung Physio- und Ergotherapie, die die Halterungen für Ihre Kollegen entgegennimmt. Es gibt
bereits die nächsten Anfragen, sodass eine Nachlieferung schon in Produktion ist. Auch
Personalentwicklerin Anne-Marie Heller freut sich über die Initiative: „Wir sind dankbar über jedes
Angebot, das den Mitarbeitern hilft, die hier jeden Tag ihr Bestes geben.“

Die Life Science Factory bietet auf aktuell 600 m² Coworking-Plätze, multinutzbare
Veranstaltungsflächen sowie eine Prototyping-Werkstatt inkl. der 3D-Drucker an. Alle Coachings und
Events der Life Science Factory finden zurzeit online statt und werden von der Community gut
aufgenommen. „Es ist toll zu sehen, wie flexibel unsere Events auf die Online-Formate umgestellt
werden konnten und diese von der Community angenommen werden. Wir arbeiten zurzeit außerdem
an einem Konzept, wie wir den Usern die Prototyping-Werkstatt unter Einhaltung aller
Sicherheitsmaßnahmen wieder komplett zur Verfügung stellen können“, so Runge-Wollmann.

Neben dem Weender Krankenhaus wurden bereits Halterungen an Hausärzte in Hannover und an das
Krankenhaus in Wolfenbüttel geschickt. Gerne können sich weitere Krankenhäuser und medizinische
Einrichtungen/Institutionen bei der Life Science Factory melden. E-Mail: info@lifescience-factory.com

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