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Wer im Life-Science-Bereich gute Ideen und Projekte umsetzen will, hat es in Niedersachsen bald viel leichter. Mit ihrem Rundum-Service sorgt die gemeinnützige Life Science Factory ab Januar 2022 dafür, dass Forschende und Start-ups ohne lange Planungszeiten sofort mit ihren Projekten im Bereich der Bio- und Medizintechnologien starten können.

Auf 4 Stockwerken zum Erfolg

Der Gründungs-Hub im Sartorius Quartier bietet auf vier Stockwerken modernste S1-Labore mit der Möglichkeit, auf S2-Labore aufzurüsten, eine Prototyping-Werkstatt – die Maker’s Factory – sowie Büro-, Veranstaltungs-­ und Community-Räumlichkeiten. Alles ist on demand verfügbar. Das ermöglicht nach Vertragsabschluss den Direct Start – meist innerhalb von nur 24 Stunden. Bei der Life Science Factory profitieren Forschende und Gründende unter anderem auch davon, dass sie sich um bau- oder sicherheitsrechtliche Vorgaben keine Gedanken machen müssen. Zudem wird es auf den Laborebenen auch allgemeine Flächen geben, wie beispielsweise Geräteräume für Zentrifugen, Bioreaktoren oder zur Zellkultivierung. Sowohl in der Größe als auch in der Ausstattung sind die Labore hochflexibel und modular auf die jeweiligen Bedürfnisse der Mietenden anpassbar.

Flexibilität als Schlüssel

Das „starre“ Labor hat gerade im Start-up-Feld der Life-Sciences ausgedient. Da ist Flexibilität gefragt, denn es ergeben sich oft über Nacht ganz neue Anforderungen an das Labor-Layout oder an seine Größe. Die Life Science Factory kann diese Flexibilität aufgrund ihrer Größe vorhalten und beispielsweise durch das Einziehen von Wänden Privatlabore schaffen oder das Labor einfach vergrößern, wenn das Team wächst.

Neben dem Höchstmaß an flexibler Flächennutzung und der Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben sind es aber oft die kleinen Dinge, die in der Gründungsphase organisiert sein wollen und daher viel Zeit fordern. Deshalb legt die Life Science Factory hohen Wert darauf, den zukünftigen Mieter:innen viel dieser organisatorischen Arbeit abzunehmen.

Netzwerk, Kollaboration, Shared Knowlegde – nicht nur Schlagwörter, sondern gelebte Praxis

Zusätzlich sind die Zusammenarbeit und der interdisziplinäre Austausch eine der wichtigsten Grundlagen für zukunfts- und marktfähige Entwicklungen im Life-Science-Bereich. Die Life Science Factory legt deshalb viel Wert auf ein gutes Mentor:innenprogramm. So sind beispielsweise Vorträge von Patentanwält:innen oder von erfolgreichen Gründer:innen und ebenso Workshops zu klassischen Gründungsaufgaben, wie der Erstellung eines Businessplans, in das Programm integriert. Die Mieter:innen profitieren also direkt von der kuratierten Community aus Vordenker:innen, Changemakern und Branchenexpert:innen. Der ständige interdisziplinäre Austausch und die Kooperationsbeziehungen innerhalb diese Ökosystems werden so zum festen Bestandteil und fördern konstant kollaborative, flexible und gleichzeitig hochpotente Zusammenarbeit. Eben alles, was es für eine erfolgreiche Biotech-Gründung benötigt!

Ab Januar 2022 sind die neuen Räumlichkeiten im Herzen des Sartorius Quartiers eröffnet und die ersten Mieter eingezogen. Wenn ihr mehr über das neue Konzept und die Life Science Factory in Göttingen erfahren wollt, dann schaut gerne hier vorbei.

Wir freuen uns, euch heute einen Partner von uns vorzustellen: Den SNIC Life Science Accelerator. Was der Life Science Accelerator genau macht und welche Tipps sie für Startups haben, die von der Pandemie betroffen sind, erfahrt ihr in unserem Interview!

Was macht der Life Science Accelerator genau?

Der Life Science Accelerator ist Förderpartner junger Life Science Startups. Er ermöglicht es Life Science Startups, mit mehr Sicherheit an die eigenen unternehmerischen Aktivitäten heranzugehen und schafft Zuversicht für den gewünschten Unternehmenserfolg. Er unterstützt Startups nachhaltig durch unkomplizierten Zugang zu professionellem Wissen und zu notwendigen Infrastrukturen bei der unternehmerischen Tätigkeit. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für Investoren. Er arbeitet aktiv daran, dass Gründer*innen in der Frühphase Zugang zu Risikokapital erhalten und daran, dass Umfang und Intensität seines Förderangebotes für Life Science Startups kontinuierlich ausgebaut werden.

Worin besteht das Angebot des Life Science Accelerators konkret?

Tätigkeitsschwerpunkt sind persönliche professionelle Beratungen mit Praxisbezug und sinnstiftende Netzwerkveranstaltungen (auch zum Austausch der Startups untereinander). Das Beratungsangebot ist breitgefächert und wird durch ein Netzwerk professioneller Dienstleister begleitet.

Im Einzelnen finden Beratung zu Business- & Finanzplanung, Schutzrechten, Medizinprodukterecht, Qualitätsmanagement, Finanzierungsoptionen, Investorenansprache, Kommunikation, Marketing & Marktforschung, Markenrecht, Unternehmensführung, Steuerrecht u.a.m. statt. Darüber hinaus helfen wir beim Aufbau von Netzwerken (Unternehmen, anderen Gründer*innen, Dienstleistern), der Suche von Mitarbeitern, der Kundenansprache, der Bereitstellung von Zugängen zu hilfreicher technischer oder räumlicher Infrastruktur, bei der Öffentlichkeitsarbeit und Teilnahme an Gründungswettbewerben.

Pandemie-bedingt führt der Accelerator derzeit zusätzlich verstärkt öffentlich zugängliche kostenlose Veranstaltungen zu den oben genannten Themen durch. Das kostenlose Veranstaltungsprogramm ist über Eventbrite einsehbar.

Wer steht hinter dem Life Science Accelerator?

Der Life Science Accelerator wird seit 2018 durch das Land Niedersachsen und die Sparkassen in Südniedersachsen finanziell gefördert und strukturell und personell von der Göttinger Wirtschaftsförderung, GWG mbH, getragen. Der Accelerator ist überregional mit verschiedenen Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und Universitäten, Innovations- und Transferstellen, sowie Wirtschaftsförderungen und Startup-Zentren vernetzt und regional in den SüdniedersachsenCampus (SNIC) eingebunden. Neun verschiedene Life Science Unternehmen unterstützen uns aktiv bei unserer Arbeit: B. Braun Melsungen, Evotec AG, Juno Therapeutics GmbH, K+S KALI GmbH, KWS Saat SE, OttoBock Holding GmbH & Co. KG, Repairon GmbH, Sartorius AG und Symrise AG.

Was ist das Besondere am Life Science Accelerator?

Der Life Science Accelerator in Göttingen ist der einzige überparteiliche Accelerator für Life Science Startups in ganz Niedersachsen. Er fördert die Life Science Startups kostenfrei. Die Förderung orientiert sich am konkreten Bedarf des Startups. Er hilft gezielt dabei, konkrete Fragestellungen der einzelnen Startups zu beantworten und die operative unternehmerische Tätigkeit in aufeinander sinnvoll abgestimmten Schritten zu gestalten. Wir denken von klein nach groß und in pragmatischen Lösungsansätzen.

Welche Startups können sich für das Accelerator Programm bewerben?

Innovative Life Science Startups aus ganz Niedersachsen oder solche, die sich in Niedersachsen niederlassen möchten, können sich jederzeit an uns wenden. Die Art der Innovation – molekular, technisch oder digital – spielt keine Rolle.

Zielgruppe des Accelerators sind Gründer*innen, die sich in den nächsten 6-12 Monaten intensiv und gezielt auf die Gründung eines Life Science Unternehmens vorbereiten wollen oder junge Life Science Startups, deren Gründung maximal fünf Jahre zurückliegt. Letztere können durch das Netzwerk und die zusätzliche Öffentlichkeitsarbeit des Accelerators die eigene unternehmerische Tätigkeit, z.B. die Kunden- und Investorenansprache, weiter ausbauen.

Wann können sich Life Science Startups für eine Förderung durch den Life Science Accelerator bewerben?

Bewerbungen können laufend per E-Mail an accelerator@snic.de eingereicht werden. Das dafür notwendige Bewerbungsformular (Teaser) kann auf unserer Homepage heruntergeladen werden. Zweimal im Jahr, jeweils im ersten und dritten Quartal, führen wir einen Aufnahmeprozess durch. Die genauen Termine geben wir rechtzeitig über Ausschreibungen bekannt z.B. auf dem LinkedIn-Profil des Accelerator.

Müssen Gründer*innen besondere Kriterien erfüllen?

Neben dem formellen Kriterium, dass ein Startup bzw. die Gründer*innen in Niedersachsen verortet sein müssen, gibt es verschiedene informelle Kriterien, welche sowohl vom Startup als auch von Gründer*innen selbst erfüllt sein sollten. Maßgebend für den Erfolg der Bewerbung sind das Team, der Innovationsgrad des Produktes und ein überzeugendes Geschäftsmodell. Unserer Erfahrung nach sind diejenigen Gründer*innen besonders erfolgreich, die in einem heterogenen Team mit klarer Rollenverteilung arbeiten, die den Status ihres Startups kennen, die Unterstützungsbedarf und Vorarbeiten klar artikulieren können, proaktiv Nachfragen stellen, andere zeitnah informieren, Offenheit für andere Denkweisen mitbringen und Feedback konstruktiv nutzen. Ausdauer, Flexibilität und der konstruktive Umgang mit Fehlschlägen funktionieren nur, wenn Gründer*innen Spaß an der eigenen Arbeit haben und es verstehen, sich dafür ein zeitlich passendes Sicherheitsnetz zu schaffen.

Was erwartet der Life Science Accelerator von den geförderten Startups?

Aktives Engagement – sowohl für die eigenen Belange als auch im Austausch mit neuen Life Science Startups, die durch den Accelerator aufgenommen werden. Interesse an einer nachhaltigen regionalen Vernetzung. Unterstützung beim Ausbau der Aktivitäten des Life Science Accelerators.

Auf welche Erfolge blickt der Accelerator seit Bestehen zurück?

Durch das Engagement des Accelerators wurden 23 Life Science Startups – gegründete oder in der Vorphase einer Gründung befindliche – weiterentwickelt. Der Accelerator hat seit Aufnahme der Tätigkeit im Jahr 2018 erfolgreich mehrere Unternehmensgründungen in Niedersachsen und Gründungsstipendiaten des Landes Niedersachsen begleitet.

Die COVID-19 Pandemie stellt Startups vor besondere Herausforderungen. Welche Tipps habt ihr für Startups, die von der Krise betroffen sind?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. COVID-19 hat Auswirkungen auf den Zugang zu Kapital (Liquidität, Finanzierung) und zu Kunden. Beides ist für Start-ups kritisch. In der Regel verfügen Startups weder über ausreichend Kapital noch über genug Kunden, um lange Durststrecken zu überstehen. Entscheidend für die Art und das Ausmaß der Auswirkung von COVID-19 sind letztlich (1) die Phase, in der sich ein Startup befindet und (2) das Produkt, welches ein Startup vermarktet.

Unser Tipp: Auf neue und bereits bestehende Unterstützungsangebote und Infrastrukturen zurückgreifen, um Produkt, Unterlagen und Netzwerkaktivitäten weiterzuentwickeln oder die Liquidität zu sichern. Wenn eine Markteinführung zum aktuellen Zeitpunkt nicht sinnvoll erscheint, diesen auf die Zeit nach der Pandemie verschieben und die Go-To-Market Strategie vorbereiten. Deckt die Innovation im Hinblick auf das Pandemie-Management ein „systemrelevantes“ Themenfeld ab, intensiv die Investorenansprache in Angriff nehmen, sofern Kapitalbedarf besteht. Ggf. heißt es auch, das Marketing neu zu denken, die Kundenansprache anzupassen, Zielkunden-Segmente neu zu priorisieren und verstärkt Öffentlichkeitsarbeit für das eigene Startup zu betreiben.

Was empfiehlt der Accelerator Startups in einem frühen Stadium? Worauf sollten sie sich fokussieren?

Grundsätzlich empfehlen wir, sich auf ein Produkt bzw. eine Dienstleistung zu fokussieren und ein Team mit verschiedenen Kompetenzen und Verantwortlichkeiten zusammenzustellen. Wichtig ist aus unserer Sicht besonders die Offenheit gegenüber anderen Denkweisen. Zuhören und einen guten Rat zu beherzigen, bringt Gründer*innen weiter. Mit anderen – vor allem potentiellen Kunden – reden und von anderen lernen! Beides spart Ärger, Zeit und Geld. Und wenn am Ende Unterstützern das Gefühl von Dankbarkeit vermittelt
wird, macht es allen Spaß.

Interviewpartner
Dr. Isabella Gekel, Leiterin Accelerator
isabella.gekel@snic.de
0551/3930500
Website

why are you a coach on the AHEAD Life Science Track?

First: Because of the teams! The teams are highly motivated scientists and know the potential of their research and technologies. They can be proud, because they have an “uncut diamond”. Commercializing is a different path for each team, which they usually have not yet taken and are eager to pursue.

Supporting the teams in turning their scientific know-how into a business model is simply enjoyable. Most teams go through an incredible rapid development during our life science incubation program. It is exciting to be part of this energy that develops within the teams during the program, especially because I support teams creating new solutions for the health of society.  

Why would you recommend teams to register for the Life Science Track?

The teams receive need-based professional input and support from lead coaches and renowned experts in the areas of IP, regulation, market and competition, business planning, product and team development. Furthermore the early contact with potential customers from the industry and the final pitch in front of potential investors is very useful for the teams. Quickly generating industry-specific know-how and getting an understanding of how fundraising works helps the teams to proceed with the business model in the most successful way. Equally important is the access to the relevant network.

what are the topics where you support the teams?

As a venture manager in the life science sector, my expertise includes all business plan or pitch related topics, e.g. development of a business model, market and competitive analyses, business development and partnership structure, financial planning, fundraising, etc.

Additionally I enjoy to address with the team their current needs and problems around company building, e.g: How do we best negotiate the license? How do we attract the most relevant stakeholders? How can we reach our potential customers? Sharing my experience in these areas and developing strategies together with the teams is always fascinating.

Find out more about the AHEAD Life Science Track here

 

Wir freuen uns, euch heute einen Partner von uns vorzustellen: Der Innovation Hub Südniedersachsen. Was der Innovation Hub genau macht und welche Veranstaltungen dieses Jahr noch geplant sind, erfahrt ihr in unserem Interview!

Was macht der Innovation Hub Südniedersachsen genau?

Wir möchten Startups, Selbstständige, Unternehmen und innovative Menschen aus allen Branchen dabei unterstützen, ihre Ideen hier in der Region Wirklichkeit werden zu lassen. Daher haben wir 2019 das offene Netzwerk Innovation Hub Südniedersachsen im SNIC initiiert.

Wie können Interessierte die für sie geeigneten Kontakte und Angebote zum Thema Coworking und Prototyping finden?

Zur besseren Übersicht der regionalen Angebote haben wir eine Website erstellt. Auf https://innovationhubs.de/ könnt ihr sehen, wo es Coworking Spaces, Prototypenwerkstätten und Experimentallabore in Südniedersachsen gibt und was sie anbieten. Zudem vernetzen wir Interessenten und Experten auf Veranstaltungen zum Thema „New Work“. So tauschten sich beispielsweise im vergangenen November in Göttingen ca. 150 Teilnehmer zu Best-Practices aus. Natürlich helfen auch immer Empfehlungen von Freunden oder Bekannten, die bereits Kontakte haben und euch einen Tipp geben können.

Welche Angebote bietet der SNIC über den Innovation Hub Südniedersachsen hinaus?

Wir bieten kostenlose Büroinfrastruktur, Weiterbildung und Beratung für Studierende und Wissenschaftler*innen. Das Zertifikatsprogramm „Innovation und Gründung“ steht aber prinzipiell jedem offen, der sich im Bereich Entrepreneurship weiterbilden möchte. Hier könnt ihr mehr darüber erfahren.

Ein weiterer wichtiger Bereich unserer Arbeit ist das Innovationsscouting. Dafür recherchieren unsere Kolleginnen aktuelle Forschungsergebnisse und –kompetenzen aus den beteiligten Hochschulen, die das Potenzial haben zu einer handfesten Innovation zu werden. Häufig werden dafür weitere Teammitglieder oder Unternehmenspartner gebraucht. Da kommen die Technologieberater und das große Netzwerk des SNIC ins Spiel. Kurz: Wir bringen Partner für eine Forschungskooperation oder Gründung zusammen und unterstützen sie bei den ersten Schritten.

Um die Zusammenarbeit im Netzwerk zu stärken und zu erweitern, sind zudem Veranstaltungen ein wichtiger Baustein – auch im digitalen Raum.

Welche Veranstaltungen sind als nächstes geplant?

Es finden regelmäßig digitale Meetups und Netzwerktreffen statt. Infos dazu findet ihr auf der Facebook-Seite des SNIC und unter der Website des SNIC. Vom 26.-27.01.2021 planen wir eine größere Veranstaltung: Die „SNIC Innovationstage“, eine virtuelle Messe mit Workshops, Vorträgen, Ausstellungen sowie Exkursionen rund um die Themen Gründung, Innovation und Kooperation. Gründungsinteressierte können sich im Rahmen der Veranstaltung beispielsweise über Best-Practices informieren, sie erhalten Tipps zur Finanzierung von Gründungsvorhaben sowie einen Überblick über die in der Region verfügbaren Beratungsangebote. Zudem sind innovative Projekte der SNIC-Partnerhochschulen und informative Abendveranstaltungen Teil des Programms. Auch das Thema Coworking wird nicht zu kurz kommen. Neben Webkonferenzen zu Themen wie „wann und für wen eignet sich Coworking“, können Interessierte mit den regionalen Anbietern ins Gespräch kommen.

Ihr wollt mehr über den SNIC erfahren? Dann schaut euch doch mal auf deren Website um oder meldet euch direkt beim SNIC!

Hier geht es direkt zum Innovation Hub Südniedersachsen!

Interviewpartner
SNIC Innovation Hub Südniedersachsen
Jasmin Düwell & Caroline Heck
jasmin.duewell@snic.decaroline.heck@snic.de
0551/3921731 ; 0551/3921730
Website
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Today we present you our first coach for the Life Science Track 2020! Grit was already there last year and will help you again this year with all your questions. Check out our interview and learn more about Grit!

Dear Grit, thank you for the interview with us. Please tell us a little bit about your person and your life science reference.

I am a biochemist by training and working since nearly 20 years in the biotech universe in particular in drug development projects. During this time I led different projects from the early target discovery and assay development until clinical phase 1 testing and I was also involved in the market approval of a drug for an orphan disease when I was at the Berlin based biotech company Jerini AG. During my different positions in different companies I was involved in nearly all phases of a company life cycle from foundation, over fundraising, IPO until acquisition by a big pharmaceutical company. Actually, I am the head of research of the Berlin based Biotech company Eternygen, located in the Bayer CoLaborator.

What is the AHEAD Life Science Track?

The ahead program of Fraunhofer Venture supports scientists who consider commercializing their ideas with a spin-off by giving coaching for all aspects of business planning, strategic discussions and IP.  The Life Science Track further develops the successful concept by combining Fraunhofer Ventures expertise with the industry-specific expertise of the Life Science Factory such as experienced Biotech and MedTech entrepreneurs, regulatory experts, life science focused investors and industry contacts.  

Why are you one of the lead coach for the AHEAD Life Science Track?

I am working closely together with the team of the Life Science Factory and always excited about new ideas and to work with motivated teams. Based on my experience in drug development and other life science topics I hope to help the teams to further incubate their ideas and to learn how they can progress their projects.

What do you think is the special thing about the AHEAD Life Science Track?

There are two important aspects making the program special. One is obviously the combination of expertises from Fraunhofer Venture and Life Science Factory. The other very important aspect is to meet other teams in a similar situation, exchange about ideas, challenges and making contacts as well as being away from the daily business in the lab or office and to focus on the spin-off project.

Which topics are covered in the AHEAD Life Science Track?

I think the program covers all aspects needed for teams considering company formation such as pitching training, business planning, regulatory guidance, IP, networking, fundrasing and much more.

Why should teams apply for the AHEAD Life Science Track?

The program is a great opportunity to incubate your ideas intensively with your team, to challenge the business model and to get access to expertise and funding for your planned business.

How far does a team have to be for the AHEAD Life Science Track?

From my perspective there is definitively no particular maturation grade you need to enter the program. In recent campaigns I met teams at different stages from the very first idea still before proof of concept up to teams just before foundation of the company and market entry with a final product. And all those teams profited from the program significantly.

What would you recommend teams that are in the early stages of formation? What should teams pay attention to?

I think it is very important to “incubate” your idea in the team with experienced entrepreneurs and other experts to get feedback on your busines model, common pitfalls for young companies and getting access to relevant networks. Today there are many interesting opportunities to do this by applying for business contests, pitching campaigns, hackathons and in particular programs like the Ahead Life Science Track.

The Life Science Factory is the official sponsor of the Global Mentorship Program. In the interview you can find out why we are participating in the program as a sponsor and coach and what other tips we have for you.

What’s the mission of the Life Science Factory?

We want to establish Göttingen as the “location of choice” for life science start-ups. We aim to mobilize entrepreneurial forces from academic researchers, identify future technologies, and support spin-offs in order to maximize the prospects of entrepreneurial success for young life science start-ups. Therefore the Life Science Factory will allow occupants the opportunity to research, work, and build prototypes. Occupants can share innovative thoughts in collaborative and comfortable environments.

Why do you think supporting life science innovators is important? What’s the most important role of an incubator in the life sciences?

Life science start-ups encounter some challenges that start-ups from other fields may not encounter. Mostly, they face a very high technical risk and long and expensive product development phases. Moreover, strict regulatory guidelines and missing entrepreneurial skills sometimes complicate the process. Therefore, it is important that start-ups are supported at an early stage in order to handle these challenges. As a life science incubator, we are experienced in identifying the needs of an individual life science team, to provide support, mentoring programs, and to help them in making a suitable connection to relevant players. From 2021 we will offer fully equipped and serviced lab space and thereby also make the appropriate infrastructure for start-ups available.

Coworking offices have been around for a while now, can you tell us about the idea of the coworking lab?

Like coworking offices, sharing a lab with other start-ups promotes contact with other entrepreneurs and innovators that enables important peer exchange and helps to advance your own project. Another benefit is that our labs will be fully equipped and serviced which saves a lot of time and money. Our labs will allow teams to start your experiments within 48 hours and to benefit from the access to shared facilities and high-end equipment. 

Part of being an entrepreneur is about learning to fail. How did you learn to embrace failure?

Failure and trial and error is very often a routine during a scientific career. After some years of experience in fundamental research in molecular biology, you know that it is important not to give up too early. You also learn that it is important to carry on in being convinced of your project, however, you always should try to be open for slight changes in your path that sometimes lead you to the final success.

You want to read the whole interview? Read it on cLABs website and learn more about the program.

Today we present you the next coach for the Life Science Track 2020! Thomas was already there last year and will help you again this year with all your questions. Check out our interview and learn more about Thomas!

Dear Tom, thank you for the interview with us. Please tell us a little bit about your person and your life science connection.

Educated in electrical engineering I was working the whole career in the MEDTECH area. Between my master thesis and my PhD I worked in an in-house medical start-up at Carl Zeiss. In the second step I worked as the CTO and quality manager for a medical start-up company in Munich. Funded by venture capital we developed a product running in the intensive care units at the end.

Since two years I’m doing my own business with MEDTECH360. My mission is supporting small and mid-sized MEDTECH companies in different fields to bring their device to market by minimizing technical, regulatory and strategic errors.

Why are you one of the coaches for the AHEAD Life Science Track?

I know the questions of a start-up and the hard decisions it has to make, since I was in the same situation and now have customers with very similar issues. So I went the way to the market of a medical device several times.

What do you think is the special thing about the AHEAD Life Science Track?

Access to professionals from very different domains. Specific input to the single ideas.

Why should teams apply for the AHEAD Life Science Track?

Quiet good chance to check with professionals if there is an option for business beyond the scientific work.

How far does a team have to be for the AHEAD Life Science Track?

It should be a team with a mature idea based on sound scientific knowledge.

What would you recommend teams that are in the early stages of formation? What should teams pay attention to?

Clarify financial aspects as soon as possible. Clarify what happens if a team member leaves the team. Build up a team and discuss frankly the roles and the expected responsibility before starting to work together.

 

interview partner: Dr. Thomas Reichthalhammer
website: Medtech360

Am 14.07 fand der AHEAD Pre check in statt. Was hat es mit dem Pre check in auf sich? Im Herbst findet der nächste Life Science Track statt. Um einen Einblick in die 6 intensiven Coaching- und Workshoptage zu erhalten, haben wir am 14.07 den Pre check in durchgeführt. So konnten sich die Teams besser vorstellen, was sie im Batch im Herbst erwartet.

Zum Pre Check in

Beim Pre Check in wurden die 3 Themenbereiche Life Science, Industry und Go to market durch Vorträge von Experten angeteasert. In anschließenden Fragerunden und kurzen 1-and-1-Sessions konnten sich die Teams intensiver mit dem Themenbereichen auseinandersetzen und erste Rückmeldungen zu konkreten Fragestellungen erhalten. 

Die Coaches des Pre check ins:

  • Sven Wagner (Head of Business Development, Sartorius AG)
  • Thomas Reichthalhammer (Consultant, MedTech360)
  • Magdalena Kempa (Venture Manager, Blue Ribbon Partners)
  • Petra Runge-Wollmann (Community Manager, Life Science Factory)
  • Feodora Lenz (Head of Innovation Management EXIST, Georg-August Universität Göttingen)
  • Thorsten Lambertus (Head of Fraunhofer AHEAD)
  • Grit Zahn (Head of Research, Eternygen GmbH)

zum life science track 2020

What’s next? Die Teams haben nun die Möglichkeit sich für den Life Science Track im Herbst zu bewerben, um intensiv an ihrem Start-up und ihren Ideen zu arbeiten. Der Fokus des Tracks liegt in diesem Jahr auf den intensiven 1-and-1-Sessions mit Experten und Coaches aus dem Life Science- und Entrepreneurship-Bereich. Unterstützt werden die Session durch Impulsvorträgen zu Themen wie IP, Finanzierung und Entrepreneurship. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 01. August 2020. 

Du hast nicht am Pre check in teilgenommen? Kein Problem! Die Anmeldung zum Life Science Track ist für alle Life Science Teams offen!

Weitere Infos zum Track findest du auch hier

Angehende Gründerteams aus den Lebenswissenschaften begeistern über 100 Gäste mit innovativen Ideen: Erfolgreicher Abschluss des Life Science Tracks der Life Science Factory im Fraunhofer AHEAD Programm

Die von Sartorius initiierte Life Science Factory veranstaltete am 12. Februar 2020 gemeinsam mit der Gründungsförderung der Georg-August-Universität Göttingen und in Kooperation mit Fraunhofer Venture den Life Science Pitch Bowl Abend in der Alten Mensa am Wilhelmsplatz.

Der Life Science Pitch Bowl stellte die Abschlussveranstaltung des „Life Science Tracks“ im Fraunhofer AHEAD Programm dar: Ein halbjähriges Accelerator-Programm zur bedarfsgerechten Unterstützung von Life Science Start-ups aus Forschungsinstituten. Gründerinnen und Gründer aus den Lebenswissenschaften, die den Schritt aus den Instituten in die Wirtschaft wagen möchten, wurden durch erfahrene Life Science Unternehmerinnen und Unternehmer, Experten und Coaches durch Fachvorträge, Workshops und intensive 1-on-1 Sessions unterstützt. Am Abend des Life Science Pitch Bowl und zum Abschluss des AHEAD Life Science Tracks erhielten einige der Gründerinnen und Gründer die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee vor einem breiten Publikum von über 100 Personen zu präsentieren.

Gemäß des Formats „Fishbowl Pitch“ erhielten sie dabei detailliertes Feedback und Input von einer Fachjury, die besetzt war durch Dr. Julian Zachmann, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, Dr. Erik Hoppe, Geschäftsführender Gesellschafter bei Bioventure Consulting und Dr. Carsten Mahrenholz, Gründer und CEO bei Coldplasmatech. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Thorsten Lambertus, Leiter des Fraunhofer Venture AHEAD Accelerator-Programms.

„Die Bandbreite der teilnehmenden Teams des AHEAD Life Science Tracks zeigt die Vielseitigkeit des Life Science Bereichs auf“, so Dr. Valérie Schüller, Vizepräsidentin der Universität Göttingen bei der Eröffnung der Abendveranstaltung. Mit den teilnehmenden Forscherteams waren Projekte aus den Bereichen der industriellen Biotechnologie, klinischen Medizin, Medizintechnik und Life Science Tools & Software vertreten. Merlin Process Designer, ein Team aus einem der Fraunhofer Institute, stellte eine Software für die konsistente Dokumentation von diskreten biotechnologischen Prozessen vor. Das internationale Team PeriPower gewann bereits einen Hackathon und stellte als Geschäftsidee die nächste Generation von Einweg-Slips für Erwachsene mit Inkontinenz vor, die durch eine eingebettete Sensorschicht im Bereich der Patientenversorgung ansetzt. Das Team Mnemogen beschäftigt sich mit der Möglichkeit von groß angelegtem Screening von Präparaten für die kognitive Wirkstoffforschung als Dienstleistung für Pharmaunternehmen.

Neben den Teams aus dem Fraunhofer AHEAD Programm präsentierte sich außerdem ein Göttinger Gründerteam auf der Bühne: Das Projekt Genometation wird bereits durch einen EXIST-Forschungstransfer gefördert und beschäftigt sich mit der Frage „Wie schreibt man die Betriebsanleitung des Erbguts einer Zelle“?

Alle vorgestellten Gründungsprojekte dienten als Best-Practice-Beispiele und sollten Gründungsinteressierte dazu inspirieren und motivieren, mit eigenen Forschungsprojekten den Schritt zum Technologietransfer zu wagen. Beim anschließenden get together hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, direkten Kontakt zur aktiven Gründerszene in den Lebenswissenschaften zu knüpfen und sich mit den anwesenden Gründerinnen und Gründern sowie Experten auszutauschen. Laufende Unterstützungsangebote und Programme für Gründungsinteressierte aus den Lebenswissenschaften sind fester Bestandteil des Angebots der Life Science Factory.

von Stefan Kübler, startup.niedersachsen

In Göttingen hat der erste Life Science Startup Day zahlreiche Teilnehmer*innen aus der Gründerszene begeistert. Die neuartige Konferenz befasste sich mit hilfreichen Themen rund um Unternehmensgründung, Fundraising und Netzwerke. Als Redner gaben unter anderem Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und der Göttinger Nobelpreisträger Stefan Hell motivierende Impulse.

Die allererste Ausgabe des Life Science Startup Day am 22.1.2020 in Göttingen feierte eine gelungene Premiere. Gemeinsam mit startup.niedersachsen, BioRegioN, Sartorius und Ottobock hatte die Life Science Factory diese Konferenz auf die Beine gestellt. Zahlreiche Teilnehmer*innen aus der Gründerszene sowie aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft hatten sich im Göttinger StartRaum eingefunden, um neue Impulse für den Startup-Standort Niedersachsen zu setzen.

„Was wollt ihr später mal gründen?“

 

Schon die Eröffnung durch Marco Janezic, Geschäftsführer der Life Science Factory, war von Motivation und Innovationswillen geprägt. Zum Einstieg in die Konferenz bat er Stefan Muhle auf die Bühne, der als Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zu den Rahmenbedingungen für eine Unternehmensgründung in Niedersachsen befragt wurde. „Unternehmertum fängt im Kopf an“, sagte Muhle. „Wir müssen eine Kultur entwickeln, in der Gründung angestrebt wird. Kinder sollten nicht mehr gefragt werden, was sie später mal werden wollen, sondern was sie später mal gründen wollen.“

Nach diesen einleitenden Impulsen bekamen alle Konferenzteilnehmer*innen einen exklusiven Einblick in eine aktuelle Unternehmensgründung. Als konkretes Beispiel schilderte die IndiScale GmbH ihre Zusammenarbeit mit dem SNIC Life Science Accelerator. Henrik tom Wörden und Daniel Hornung erläuterten das Geschäftsmodell von IndiScale, eine Open-Source-Software für individuelles Datenmanagement für die Bereiche Forschung und Entwicklung. Mit der Idee hätten sie offene Türen eingerannt, doch bei der Unternehmensgründung seien sie auf Experten angewiesen gewesen.

An diesem Punkt kam der Life Science Accelerator, vertreten durch Isabella Gekel, ins Spiel. Der Accelerator unterstützt Unternehmen, die jünger sind als fünf Jahre. Über einen Zeitraum von maximal sechs Monaten können Startups kostenlos Beratungsleistungen und Büroräume in Anspruch nehmen. Bei 91 Prozent der teilnehmenden Startups habe man so zu einer Beschleunigung der Gründungsphase beitragen können, so Gekel.

Inspirierende Keynote vom Nobelpreisträger

Den ersten Höhepunkt des Life Science Startup Day in Göttingen lieferte Nobelpreisträger Prof. Stefan Hell mit einer unterhaltsamen Keynote. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Biophysikalische Chemie schilderte auf anschauliche Weise, dass auch seine wissenschaftliche Karriere ohne Startups nicht funktioniert hätte.

„Ich war daran interessiert, ein Problem zu lösen, eine Grenze zu überwinden“, so Hell. Gemeint war die Grenze in der mikroskopischen Darstellung von Molekülen. Ideen dazu hätte er schon frühzeitig entwickelt, doch keiner habe ihm glauben wollen. Erst in Göttingen habe er die Chance bekommen, die entscheidenden Experimente durchzuführen, für die er 2014 schließlich den Nobelpreis bekam („Ich durfte skandinavische Könige kennenlernen“).

Hells Erfindung der STED-Mikroskopie habe schließlich zur Gründung eines eigenen Startups geführt. Bei der Entwicklung der Mikroskope habe er die Kontrolle behalten sowie die Stellen am Ursprungsort Göttingen halten wollen. Das entstandene Unternehmen Abberior Instruments habe heute 50 Mitarbeiter*innen.

Mit Startups effizienter arbeiten

Anschließend stellten sich Sartorius und Ottobock, die beiden Industriepartner der Veranstaltung, vor und machten deutlich, warum ihnen die Zusammenarbeit mit Startups so wichtig ist. Monika Fischler vom Pharmaunternehmen Sartorius erläuterte, dass man immer auf der Suche nach neuen Ideen sei, die den Prozess der Wirkstoffentwicklung verbessern („Alles ist denkbar“). Güngör Kara vom Orthopädie-Spezialisten Ottobock erklärte, dass das Unternehmen mit Startups schneller, besser und effizienter werden möchte, zum Beispiel in den Bereichen 3D-Druck und Smart Apps („Innovationen passieren hauptsächlich in Überlappungen“).

Der letzte Vortragsslot des Vormittags gehörte dem Thema Finanzierung. Alexander Nuyken vom Finanzdienstleister EY verglich die Finanzierung von Startups mit einer Reise im Elektroauto von München nach Hamburg, ohne zu wissen, wo die Ladestationen stehen. Ein Praxisbeispiel kam von Gründerin Laura Figulla. Ihr Tipp: Nicht aufs Glück verlassen, sondern mit Gründer*innen und Berater*innen vernetzen.

Die Mittagspause nutzten alle Beteiligten zum Austausch am Buffet oder zum Besuch der Ausstellungsfläche. Neben den Ständen der Netzwerkpartner und einiger Startups konnten sich die Teilnehmer*innen der Konferenz Informationen zu den Themen „Erfindungen und Patente“, „Finanzielle Förderung“ und „Rapid Prototyping“ (3D-Druck) einholen.

Fünf Startups stellen sich vor

Den Nachmittag eröffneten fünf junge Gründer*innen mit Pitches zu ihren Startups. Den Anfang machte Viola Fühner von der Norden Vaccines GmbH (Braunschweig), einem Unternehmen, das an einem Impfstoff gegen Zecken arbeitet. Benjamin Holmer von der MinkTec GmbH (Braunschweig) erläuterte anschließend die Idee von der flexiblen Sensorik gegen Rückenschmerzen und seiner Vision vom „Spinecoach“. Danach stellte Christian Goßler von der OptoGenTech GmbH (Göttingen) ein optisches Cochlea-Implantat für Hörgeschädigte vor. Bei Thomas Lingner von der Genevention GmbH (Göttingen) ging es anschließend um Werkzeuge für die Systemmedizin der Zukunft und eine Verbesserung der personalisierten Behandlung. Im letzten Pitch gab Pascal Milfeit einen Einblick in die Arbeit der Abcalis GmbH (Braunschweig). Das Unternehmen produziert exakt definierte und tierversuchsfreie Antikörper als hochwertigere Alternative für die Diagnostik.

Podiumsdiskussion mit Minister Althusmann

Den Abschluss des Life Science Startup Day bildete die Podiumsdiskussion zum Thema Gründungsförderung und Potenziale in Niedersachsen. Moderator Janezic begrüßte auf der Bühne zunächst den niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann, der umgehend seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass seine Idee einer Startup-Konferenz so hervorragend umgesetzt worden sei. Rechts und links reihten sich anschließend seine Diskussionspartner ein: Unternehmerin Andrea Jochheim-Richter, die Unternehmer Philip Mertes und Lothar Germeroth, Stefan Beerhalter, Vizepräsident des German Accelerator Life Sciences, sowie Joachim Kreuzburg, CEO bei Sartorius, und Philipp Schulte-Noelle, CEO bei Ottobock.

Althusmann eröffnete mit einem Impuls, in dem er auf die Startup-Kultur in Deutschland zu sprechen kam. Sie sei heute deutlich besser, als noch vor wenigen Jahren. Sogar auf Norderney gebe es ein Startup. Ändern müsse sich allerdings der Umgang mit negativen Erfahrungen. „Scheitern ist kein Makel, sondern der Aufruf, wieder aufzustehen.“

Startups gründen wie in den USA

Joachim Kreuzburg mahnte an, dass nicht nur Kultur, sondern auch Forschung und Kompetenz nötig seien, um Potenziale auszuschöpfen. An den Unis sollten nach Möglichkeit Dozent*innen mit Ausbildungserfahrung eingesetzt werden. Schulte-Noelle wies darauf hin, dass die Life Sciences ein herausfordernder Bereich seien, der bei Industrie und Politik einen langen Atem erfordere. Beerhalter lieferte einen Vergleich mit den USA, wo reihenweise erfolgreiche Startups gegründet, finanziert und verkauft würden. „Das brauchen wir hier auch.“

Zum Abschluss wünschte Minister Althusmann allen anwesenden Gründer*innen viel Erfolg und schloss mit dem Zitat: „Was nützt der schönste Sonnenschein, wenn man nicht aufsteht.“

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