Life Science Start-up Day unterstreicht Bedeutung von Innovationen in Biotechnologie, Medizintechnik und Pharma
Ein Tag ganz im Zeichen von Life Sciences und Innovation, vollgepackt mit Insights, praxisnahen Expert*innen-Tipps zu aktuellen Trends, Finanzierung und Teamkultur sowie ausreichend Gelegenheit zum Austausch für mehr als 300 Gründer*innen, Gründungsinteressierte, Wissenschaftler*innen, Investor*innen und Unternehmensvertreter*innen. Niedersachsens größtes Netzwerk-Event im Bereich der Lebenswissenschaften in Göttingen ist erneut allen Erwartungen gerecht geworden.
Der Life Science Start-up Day, gemeinsam organisiert von Niedersachsen.next BioRegioN, Niedersachsen.next Startup, der Life Science Factory, Sartorius und KWS, bietet eine Plattform, über die die passenden Partner*innen zueinander finden. Ziel ist dabei, dass aus wissenschaftlichen Erkenntnissen Innovationen werden, die schließlich ihren Weg in die praktische Anwendung finden.
So innovativ ist Niedersachsen: Startups präsentieren ihre Ideen
Wie innovativ und erfolgreich Niedersachsen in den Forschungsfeldern „rote“ (Biotechnologie, Medizintechnik und Pharma) und „grüne“ (v. a. Landwirtschaft und grüne Biotechnologie) Life Sciences ist, haben verschiedene Startups bei ihren Pitches auf der Bühne unter Beweis gestellt. Dabei ging es unter anderem um das patientenspezifische Züchten von Herzgewebe aus menschlichen Zellen, um Therapien gegen Krankenhauskeime für chronisch Kranke und um die operationsfreie Behandlung von schweren Lebererkrankungen bei Kindern. Ebenfalls der Kindergesundheit verschrieben hat sich ein Startup, das ein Gerät zur kindgerechten Visualisierung des Blutzuckerwerts entwickelt hat, Notfallalarm inklusive. Damit soll Kindern mit Diabetes zum einen eine gesunde Beziehung zu ihrer Krankheit ermöglicht werden, zum anderen soll den Erkrankten, ihren Familien und Betreuenden die Überwachung des Blutzuckerspiegels einfach gemacht werden, ganz ohne Smartphone.
Staatssekretär Wunderling-Weilbier: Life Sciences bergen enormes Potenzial
Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen bedankte sich ausdrücklich bei den Startups und ihren Unterstützenden für die Innovationskraft und das wissenschaftliche Know-how und bestätigte den Life Sciences eine besondere Bedeutung für Niedersachsen: „Das Land hat ein großes Interesse an einem starken Life-Sciences-Ökosystem – in der Fläche, in den Regionen und mit internationaler Strahlkraft. Denn: Life Sciences sind ein außerordentlich breites, dynamisches und zugleich faszinierendes Feld. Hier treffen unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen, Technologien und Anwendungsbereiche aufeinander. Wenn es gelingt, Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung in marktfähige Produkte zu überführen, entstehen enorme Potenziale für wirtschaftliches Wachstum und Wertschöpfung. Der Standort Südniedersachsen hat mit dem Zentrum Göttingen das niedersächsische Life-Sciences-Ökosystem in den jüngsten Jahren maßgeblich geprägt. Dazu gehört die Life Science Factory, die Startups eine exzellente Infrastruktur bietet. Und dazu gehört natürlich auch der Life Science Start-up Day, der die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fördert und die Region weit über die Landesgrenzen hinaus als Innovationsstandort sichtbar macht.“
Kapital, Know-how, Köpfe und Kontakte
In Podiumsdiskussionen, Impulsvorträgen und Netzwerkformaten gab es für die Startups jede Menge Tipps und Einblicke von den Expert*innen zur eigenen Darstellung und der Angabe des konkreten Mehrwerts ihrer Innovation, zur Fokussierung ihrer Projekte sowie zur bestmöglichen Nutzung der verschiedenen Fördermittel. Auf der anderen Seite wünschten sich die Startups einen noch schnelleren und transparenteren Zugang zu Kapital und Netzwerken sowie mehr Flexibilität in den Förderbedingungen und betonten die Wichtigkeit von Unterstützung bei Anträgen Verträgen und Patentverwertung. Einig waren sich alle Teilnehmenden darin, dass es nur durch bessere Vernetzung der unterschiedlichen Förderangebote gelingen könne, Lücken zu schließen und das Startup-Ökosystem zu stärken.
Göttingen, 21. Februar 2025 – Der 6. Life Science Start-up Day in der Sheddachhalle in Göttingen war ein voller Erfolg und zog rund 300 Teilnehmende aus den Bereichen Unternehmertum, Wissenschaft, Investitionen und Netzwerken an. Organisiert von Niedersachsen.next Startup & BioRegioN, der Life Science Factory, Sartorius und KWS, bot die Veranstaltung eine Plattform für Innovation und Zusammenarbeit im Bereich der Lebenswissenschaften.
Politische Einblicke und Ausblicke ins lokale Ökosystem
Der Tag begann mit einer inspirierenden Eröffnungsrede von Olaf Lies, dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, der die Bedeutung von Innovationen im Life Science Sektor für die Region hervorhob. Seine politischen Einblicke setzten den Ton für einen Tag voller spannender Diskussionen und Präsentationen. In einer anschließenden Diskussion sprachen Experten und Expertinnen über die Schaffung eines unterstützenden Start-up Ökosystem. Das Projekt GOe FUTURE soll dabei unterstützen, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen präventive, diagnostische, therapeutische sowie klima- und agrarwissenschaftliche Innovationen zu generieren. „Ich habe lange am Innovationsstandort Boston gelebt. Ich wünsche mir, dass sich die Region Südniedersachsen in 7-10 Jahren ähnlich anfühlt“, so Elisabeth Zeisberg, Dekanin für Transfer an der Universitätsmedizin Göttingen und Teil des Projektteams GOe FUTURE.
Bedarfsgerechte Unterstützung durch Brancheninsights
Branchenexperten teilten wertvolle Einblicke in die Gründung und Entwicklung von Start-ups. Ellen Goel und Tim Zinowsky gaben praktische Ratschläge zu rechtlichen Strukturen und Teamaufbau, während Lennart Weiß und Martha Smets über Investorenkriterien und IP-Strategien sprachen. Was aus ihrer Sicht Start-ups erfolgreich macht: Schnelle Entscheidungen, Passion in allen Bereichen, ein diverses Team und ein starkes Netzwerk.
Eine Podiumsdiskussion beleuchtete erfolgreiche Modelle für Industriepartnerschaften. Dabei wurden wesentliche Erfolgsfaktoren hervorgehoben: Ein gegenseitiges Verständnis ist entscheidend, ebenso wie die Bereitschaft zur Anpassung auf beiden Seiten. Start-ups müssen ihre oft noch in der Entwicklung befindlichen Technologien an die etablierten Strukturen der Industriepartner anpassen, während diese von der Agilität der Start-ups profitieren können. Zudem ist das Streben nach langfristigen Kooperationen von großer Bedeutung.
Herzstück des Start-up Days: Innovative Teams stellen sich vor
Die Start-up Pitches waren ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Sechs innovative Teams präsentierten ihre bahnbrechenden Technologien, darunter Inhale+ mit Fortschritten in der Inhalationstherapie und Lumeox mit einem mobilen Bluttestgerät. Die interaktive Q&A-Sitzung ermöglichte es dem Publikum, direkt mit den Gründern in Kontakt zu treten.
Keynote: Von der Vision zum Einhorn
Thomas Thum begeisterte das Publikum mit seiner Keynote über seinen Werdegang mit Cardior Pharmaceuticals bis hin zum erfolgreichen Milliardenexit. Seine Erfahrungen als Serial Entrepreneur boten wertvolle Anregungen für Start-ups, die signifikantes Wachstum anstreben. Thums Apell am Ende an die Start-ups: „Eines der wichtigsten Dinge ist Networking, Networking, Networking.“
Die Veranstaltung bot den 300 Teilnehmenden zahlreiche Möglichkeiten sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen, darunter vereinbarte Einzelgespräche und informelle Diskussionen während des Mittagessens und freies Netzwerken am Nachmittag im Anschluss an das Bühnenprogramm.
Der Life Science Start-up Day 2025 war ein bedeutender Erfolg und unterstrich die Bedeutung von Innovation und Zusammenarbeit im Life Science Sektor. Die Organisatoren freuen sich bereits auf die nächste Ausgabe und darauf, die Life Science Community erneut zusammenzubringen.
Das Mentor Match Programm der IHK Hannover und der Life Science Factory hat nach einem inspirierenden Start seinen ersten bedeutenden Meilenstein erreicht. In den Räumlichkeiten der Life Science Factory trafen das Start-up GliTTher und das Northeimer Unternehmen Sabeu GmbH & Co. KG zum ersten Mal aufeinander. Initiiert wurde dieses Match, um eine gezielte Wissens- und Erfahrungsübertragung zu fördern sowie nachhaltige Synergien zwischen innovativen und erfahrenen Akteuren der Life Science-Branche zu schaffen.
GliTTher, ein Start-up, das sich der Entwicklung patientenbezogener Methoden zur Bekämpfung von Krebszellen und Tumoren widmet, verfolgt die Vision, neuartige Lösungen für die personalisierte Krebstherapie bereitzustellen. Dieses Vorhaben trifft auf das umfangreiche Branchenwissen der Sabeu GmbH & Co. KG, einem Anbieter von Filtermembranen und Kunststoffkomponenten, die unter anderem im Bereich der Lebenswissenschaften Anwendung finden.
„Die Fachgebiete beider Unternehmen überschneiden sich auf ideale Weise und bieten eine perfekte Grundlage für dieses gezielte Mentoring. Wir freuen uns auf weitere Matches und bereichernde Dialoge, die das Mentor Match Programm in den kommenden Monaten prägen werden“, hält Tatjana Kasper, Geschäftsführerin der Life Science Factory, fest.
Während des ersten Treffens profitierten beide Seiten von einem offenen und produktiven Austausch. GliTTher erhielt wertvolle Einblicke in die Optimierung von Produktionsprozessen und die Anforderungen an regulatorische Rahmenbedingungen. Gleichzeitig erhielt die Sabeu GmbH & Co. KG neue Impulse für innovative Anwendungsbereiche ihrer Produkte sowie ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Bedürfnisse von Start-ups in der Life-Science-Branche.
„Dieses erste Mentoring-Gespräch markiert den Beginn einer vielversprechenden Initiative, die darauf abzielt, Wissen zu teilen, Potenziale zu erschließen und Brücken zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen zu schlagen. Mit diesem Auftakt sind wir zuversichtlich, einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in der Region zu leisten“, unterstreicht Christian Grascha, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover und Leiter der Geschäftsstelle Göttingen, das Mentor Match Programm.
Göttingen, 13.12.2024 – Mit dem erfolgreichen Abschluss des diesjährigen „Entrepreneurial Life Science Accelerator (ELSA)“ Programms feiert die Life Science Factory einen weiteren Meilenstein in der Förderung von Innovationen im Bereich Life Sciences. Das Programm, das in Zusammenarbeit mit Fraunhofer AHEAD, Helmholtz Munich und dem H3 Health Hub durchgeführt wird, hat erneut bewiesen, dass es ein unverzichtbares Sprungbrett für aufstrebende Start-ups in der Branche ist.
Über vier intensive Monate hinweg erhielten die teilnehmenden Start-ups maßgeschneiderte Unterstützung, um ihre Geschäftsmodelle zu entwickeln, ihre Marktstrategien zu validieren und ihre Teams zu stärken. Das ELSA-Programm ist bekannt für seinen praxisnahen Ansatz, der den Gründern hilft, die Herausforderungen der Branche zu verstehen und ihre Ideen in marktfähige Produkte zu verwandeln.
Neuer Partner unterstützt das ELSA-Programm
Seit diesem Jahr wird das ELSA-Programm von einem weiteren Partner unterstützt. Neben den Initiatoren Fraunhofer AHEAD und der Life Science Factory ist seit letztem Jahr auch Helmholtz Munich teil des Programms. In diesem Jahr konnte ein weiterer Partner gewonnen werden: Der H3 Health Hub ist ein Zusammenschluss der sechs Helmholtz-Gesundheitszentren mit dem gemeinsamen Ziel Forschern, Mitarbeitern und angehenden Unternehmern den erfolgreichen Transfer von Ergebnissen aus dem Labor in die Wirtschaft zu ermöglichen. „Wir haben in den letzten Jahren mit einigen Teams über ihre Erfahrungen im ELSA-Programm sprechen können und waren schnell durch das Feedback überzeugt. Wir wollten die Chance nutzen, die Inhalte des Programms als Partner mitzugestalten und dass H3-Teams ebenfalls profitieren können“, Silke Uhrig-Schmidt, eine der Program Manger des H3 Health Hubs.
ELSA Pitch Bowl: Innovationskraft trifft auf Expertenfeedback
Der Höhepunkt des Programms war der ELSA Pitch Bowl, bei dem die Start-ups des Programms ihre Fortschritte vor einer Jury aus Investoren und einem breiten Publikum präsentierten. Neben Marta Smets, Investmentmanagerin des Life Science Valley Wachstumsfonds bestand die Jury dieses Jahr aus Julia Schomburg, Arkadien Finanz GmbH und Benedikt von Braunmühl, Rentschler Biopharma. Gemeinsam wählten Sie das TEAM ASAP zu den Gewinnern des Pitch Bowls, die sich über den Gewinn eines eigenen Werbevideos von Life Science Animation in Höhe von 3.000 Euro freuen durften. ASAP arbeitet an einer KI-basierten Analyse histologischer Bilder zur Beschleunigung der Erforschung von Herzerkrankungen.
„Das ELSA-Programm hat uns in unserem Weg bestärkt“, sagte Maik Stille, Gründer von ASAP. „Insbesondere die Hilfestellung der Coaches in den 1 zu 1-Coachings haben uns extrem weitergeholfen. Wir schauen mit viel Zuversicht in die Zukunft und hoffen auf weitere Kontakte, um unser Produkt auf den Markt zu bringen.“ Neben dem Jury Award durfte auch das Publikum wieder ihren Gewinner wählen: Avocet Bio durfte sich über ein Kommunikationsbudget von 500 Euro für die Göttinger Agentur ALIVELY freuen.
Mit dem Abschluss des Programms konnten die Initiatoren wieder einer nächsten Generation von Innovatoren im Life Science Bereich unterstützen und eine Bühne bieten, Ihre Ideen zu veröffentlichen.
Der Weg zum Erfolg verläuft selten geradlinig – insbesondere in der komplexen Life-Science-Branche. Vor allem Start-ups müssen innerhalb ihrer ersten Monate und Jahre Anpassungen oder gar gravierende Änderungen des eigenen Geschäftsmodells vollziehen, bevor sich der Erfolg einstellt. Dieser Prozess der Neujustierung nennt sich Pivot.
München, 04.11.2024 – Die Life Science Factory hat heute ihren neuen Standort auf dem Helmholtz-Gelände in München eröffnet. Ab 2025 stehen dort Start-ups und Forschenden aus den Lebenswissenschaften auf rund 1.800 Quadratmetern moderne Labore und ein flexibler Co-Working-Space zur Verfügung. Hier erhalten ausgegründete Teams gezielte Unterstützung bei marktrelevanten Themen und können auf eine voll ausgestattete Infrastruktur zurückgreifen, die es ihnen ermöglicht, zu günstigen Kosten ihre Entwicklungen schneller voranzutreiben.
Standort München stärkt deutschlandweites Life-Science-Netzwerk
Durch die Kooperation zwischen der Life Science Factory und Helmholtz Munich werden wissenschaftliche Exzellenz und unternehmerische Kompetenz an einem Standort gebündelt. Die damit verbundenen interdisziplinären Ansätze aus Biomedizin, Künstlicher Intelligenz und Ingenieurwissenschaften geben gleichzeitig neue Impulse für Forschung und Entwicklung.
„Der Biotech-Standort Deutschland ist wissenschaftlich stark, hinkt bei Ausgründungen jedoch international hinterher. Das Konzept unserer Life Science Factory schließt hier eine Lücke und schafft für Start-Ups eine flexible und leistungsfähige Plattform für den Aufbau ihres Geschäfts. Wir sind begeistert, nun gemeinsam mit Helmholtz Munich unser Innovationsökosystem auch an einem der wichtigsten Standorte für Lebenswissenschaften in Deutschland verfügbar machen zu können“, betont Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG und Initiator der Life Science Factory.
Eröffnung als Plattform für Start-ups
Die Eröffnungsveranstaltung bot bereits einen ersten Einblick in das Potenzial des Standorts: Die Start-ups Smartbax, 2NA FISH und DeepPiction nutzten die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und sich mit potenziellen Investoren sowie Expertinnen und Experten aus der Branche auszutauschen. Prof. Matthias Tschöp, CEO von Helmholtz Munich, unterstreicht die Bedeutung der Partnerschaft: „Die Life Science Factory ergänzt unser bestehendes Innovationsnetzwerk optimal. Gemeinsam schaffen wir ein Ökosystem, das Forschung und Wirtschaft noch enger miteinander verbindet.“
Erfolgsmodell aus Göttingen wird auf München übertragen
Dr. Sven Wagner und Tatjana Kasper, Managing Directors der Life Science Factory, betonten in ihrer Eröffnungsrede, dass die Erfahrungen am Standort Göttingen eine wichtige Grundlage für die gezielte Förderung von Start-ups in München bilden. Junge Unternehmen können ab 2025 nicht nur auf eine bereits etablierte Infrastruktur zurückgreifen, sondern vor allem von einem umfangreichen Mentoring-Programm, vielfältigen Beratungsangeboten und dem Zugang zu einem weitreichenden Netzwerk profitieren. Wagner und Kasper unterstrichen, wie wichtig es sei, ein dynamisches Umfeld zu schaffen, das die Entwicklung lebenswissenschaftlicher Technologien aktiv unterstützt und Start-ups die notwendigen Ressourcen bietet, um ihre Innovationen erfolgreich auf den Markt zu bringen.
Northeim. Am 13. August wurde im Rahmen der 20-Jahrfeier der SüdniedersachsenStiftung eine gemeinsame Absichtserklärung des Landes Niedersachsen und der Akteure des südniedersächsischen Life Science-Ökosystems unterzeichnet. Damit wird der Weg für das „Life Science Valley Niedersachsen“ geebnet, das Südniedersachsen bundesweit und international in die Spitze der Life Science-Regionen katapultieren soll. Ergänzend zu dieser Zielsetzung hat sich die Region auch auf einen neuen Slogan im Regionalmarketing geeinigt: „Wissen zu leben“ verbindet die Life Sciences und die hohe Lebensqualität vor Ort.
Ministerpräsident Stephan Weil machte deutlich: „Südniedersachsen ist für das Land ein hochspannender Raum, Göttingen das wichtigste Wissenschaftszentrum. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass die Initiative für das Life Science Valley aus der Region selbst kam, aber nicht auf die Region beschränkt bleibt. Sie berücksichtigt, dass wir auch noch andere leistungsstarke Life Science Zentren in Niedersachsen haben.“
Die Zielsetzung für das ambitionierte Vorhaben gab Göttingens Landrat Marcel Riethig vor, der zugleich Stiftungsratsvorsitzender der SüdniedersachsenStiftung ist: „In den nächsten zehn Jahren wollen wir unter die Top 3 der Life Science-Regionen in Deutschland kommen; Südniedersachsen soll ein Mekka für Start-ups in diesem Bereich werden.“ Diesen Ansatz unterstützt auch der Vorstandsvorsitzende der Sartorius AG, Dr. Joachim Kreuzburg: „Einige Bausteine, die wir hier in der Region haben, gibt es in Deutschland und selbst in Europa in der Form nicht. Deswegen können und sollten wir selbstbewusst große Ziele ins Auge fassen.“
Die Schlüssel zur Lösung vieler der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit liegen im Feld der Life Sciences: eine exzellente medizinische Versorgung, der demografische Wandel, Erhalt der Biodiversität und die Bewältigung des Klimawandels. Durch den Transfer von Innovationen aus Forschung und Entwicklung in marktfähige Dienstleistungen und Produkte eröffnet sich zudem ein enormes Potenzial für unternehmerisches Wachstum und regionale Wertschöpfung.
Das hat die Region Südniedersachsen bereits vor Jahren erkannt und im Rahmen einer Public Private Partnership ein dichtes Innovationssystem in den Life Sciences entwickelt, das den Wissenstransfer aus der Forschung in die Wirtschaft fördert und eine Ausgründungsdynamik angestoßen hat. Dadurch hat sich Südniedersachsen in den vergangenen Jahren als einer der führenden Life Science-Standorte in Niedersachsen etabliert; Biotechnologie, Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik und nachhaltige Landwirtschaft sind herausragende Wachstums- und Schlüsselmärkte für die Region, etwa jeder vierte Arbeitsplatz in Südniedersachsen hat mit Life Sciences zu tun. Neben international beachteten Global Playern wie Sartorius, Ottobock und der KWS SAAT verfügt die Region auch in der Fläche über zahlreiche hochinnovative Unternehmen. „Neben dem Schulterschluss der Akteure wird die Life Science Valley GmbH, eine der aktuellen Zuwendungsempfänger des Landesprogramms für die Förderung von Hightech-Inkubatoren zur Beschleunigung von Entwicklungsforschung im Bereich der Life Science, dieses Potenzial ganz konkret heben helfen“, betonte deren Managing Director Tatjana Kasper.
Jetzt soll mit dem „Life Science Valley Niedersachsen“ der nächste Schritt erfolgen, mit dem sich die Region Südniedersachsen im Verbund mit anderen niedersächsischen Spitzeneinrichtungen bundesweit und international in die Spitze der Life Science Regionen bewegen will. Prof. Dr. Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstandes der Universitätsmedizin Göttingen, hob hervor: „Wir denken nicht nur an Göttingen und die Region Südniedersachsen, sondern sind auch eng mit Partnern etwa in Hannover und Braunschweig vernetzt. Wir haben wissenschaftlich ein enormes Potenzial. Wenn wir unsere Wissenschaftler noch stärker für Ausgründungen und Patente sensibilisieren, kann es mittelfristig zu Rückflüssen in die Region kommen, die uns finanziell unabhängiger machen.“
Welche Chancen das Life Science Valley Niedersachsen für die gesamte Region bietet, hoben auch Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt und Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hervor. „Wir haben die Life Sciences als Alleinstellungsmerkmal für die Landkreise Göttingen und Northeim sowie die Stadt Göttingen erkannt und sind uns absolut einig, uns im regionalen Standortmarketing genau darauf zu fokussieren“, sagte Broistedt. Klinkert-Kittel betonte: „Unser neuer Slogan ‘Wissen zu leben‘ umfasst nicht nur die wissenschaftliche Komponente, sondern drückt auch die Stärken des ländlichen Raums wunderbar aus. Ich bin stolz auf die enge Zusammenarbeit der letzten Monate. Wirtschaft hört nicht an der Landkreisgrenze auf.“
Die Absichtserklärung unterzeichneten Ministerpräsident Stephan Weil gemeinsam mit Marcel Riethig, Prof. Dr. Wolfgang Brück, Dr. Joachim Kreuzburg, Tatjana Kasper und dem stv. Vorstandsvorsitzenden der SüdniedersachsenStiftung, Florian Renneberg.
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