{"id":195574,"date":"2026-09-04T11:07:16","date_gmt":"2026-09-04T09:07:16","guid":{"rendered":"https:\/\/lifescience-factory.com\/?post_type=press&#038;p=195574"},"modified":"2026-09-04T11:41:16","modified_gmt":"2026-09-04T09:41:16","slug":"fuer-uns-zeigt-sich-immer-wieder-dass-man-nicht-jede-antwort-selbst-haben-muss","status":"publish","type":"press","link":"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/press-detail\/fuer-uns-zeigt-sich-immer-wieder-dass-man-nicht-jede-antwort-selbst-haben-muss\/","title":{"rendered":"&#8222;F\u00fcr uns zeigt sich immer wieder, dass man nicht jede Antwort selbst haben muss.&#8220;"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"section section-bg-white module-text  padding-top-0 padding-bottom-0\">\n\n\n  \n\n      <div class=\"row halign-center\" data-aos=\"fade-up\">\n\n      <div class=\"col col-7 col-9-md col-12-sm\">\n        \n        <p><strong>Was geschieht, wenn pers\u00f6nliche Erfahrung auf eine innovative Denkweise trifft?<\/strong><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Menschen mit Diabetes und ihre Angeh\u00f6rigen kann die Sorge um die zuverl\u00e4ssige Funktion lebenswichtiger medizinischer Ger\u00e4te eine t\u00e4gliche Herausforderung darstellen. Genau hier setzt MT Protect an. Das Team entwickelt spezielle Schutzl\u00f6sungen f\u00fcr Insulinpumpensysteme, um Menschen mit Diabetes mehr Sicherheit und Unabh\u00e4ngigkeit im Alltag zu erm\u00f6glichen.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Als Community Start-up der Life Science Factory nutzt MT Protect insbesondere die M\u00f6glichkeiten der Maker&#8217;s Factory, um Ideen in reale Prototypen zu \u00fcberf\u00fchren und ihre Schutzl\u00f6sungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im Interview mit uns sprechen die beiden Co-Founder Merle und Tom \u00fcber ihre Vision, die Rolle der Life Science Factory auf ihrer Gr\u00fcndungsreise und die n\u00e4chsten Schritte auf dem Weg vom Prototyp zum marktf\u00e4higen Produkt.<\/strong><\/p>\n\n\n        \n\n        \n      <\/div><!-- .col -->\n\n    <\/div><!-- .row -->\n  \n<\/div><!-- .module-text -->\n\n\n\n<div class=\"section section-bg-white module-swiper padding-top-4 padding-bottom-4\">\n\n  <div class=\"row halign-center padding-top-4 padding-bottom-4\" data-aos=\"fade-up\">\n\n    <div class=\"col col-9 col-11-lg col-12-md\">\n\n      <div class=\"swiper-container swiper-container-default\" data-aos=\"fade-up\">\n        <div class=\"swiper-wrapper\">\n\n                                     <div class=\"swiper-slide swiper-lazy\" data-background=\"https:\/\/lifescience-factory.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1780059467048-e1788512494426.jpg\" data-caption=\"\"><\/div>\n                      \n        <\/div><!-- .swiper-wrapper -->\n\n        <div class=\"swiper-meta\">\n          <div class=\"swiper-pagination\"><\/div>\n          <div class=\"swiper-caption\"><\/div>\n        <\/div><!-- .swiper-meta -->\n\n        <div class=\"swiper-button-next\"><\/div>\n        <div class=\"swiper-button-prev\"><\/div>\n\n      <\/div><!-- .swiper-container -->\n\n    <\/div><!-- .col -->\n\n  <\/div><!-- .row -->\n\n<\/div><!-- .module-swiper -->\n\n\n\n<div class=\"section section-bg-white module-text  padding-top-0 padding-bottom-0\">\n\n\n  \n\n      <div class=\"row halign-center\" data-aos=\"fade-up\">\n\n      <div class=\"col col-7 col-9-md col-12-sm\">\n        \n        <p><strong>Was ist eure Vision:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eTechnik soll nicht mehr limitieren, sondern Freiheit erm\u00f6glichen\u201c &#8211; Mit MT Protect m\u00f6chten wir Schutzl\u00f6sungen f\u00fcr Insulinpumpensysteme entwickeln, die Menschen mit Diabetes mehr Sicherheit, Freiheit und Lebensqualit\u00e4t im Alltag erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeiten moderner Medizintechnik sind enorm. Insulinpumpensysteme \u00fcbernehmen heute Aufgaben, die vor wenigen Jahren kaum vorstellbar waren und erm\u00f6glichen Menschen mit Diabetes ein zunehmend selbstbestimmtes Leben. Doch w\u00e4hrend sich die Technologie im Inneren immer weiterentwickelt, wird ein entscheidender Faktor h\u00e4ufig vergessen: der Alltag, in dem diese Technik funktionieren muss.<\/p>\n<p>Wir wollen dazu beitragen, dass sich Medizintechnik st\u00e4rker an das Leben der Menschen anpasst und nicht das Leben der Menschen an die Grenzen der Technik. Mit unseren Schutzl\u00f6sungen m\u00f6chten wir die Voraussetzungen daf\u00fcr schaffen, dass Insulinpumpensysteme sicherer und selbstverst\u00e4ndlicher in einen aktiven Alltag integriert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Langfristig wollen wir diesen Ansatz auf weitere tragbare Medizintechnik \u00fcbertragen. Unsere Vision ist eine Zukunft, in der technischer Fortschritt nicht nur daran gemessen wird, was ein Ger\u00e4t leisten kann, sondern auch daran, wie frei Menschen mit dieser Technik leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Problem:<\/strong><\/p>\n<p>Insulinpumpen sind f\u00fcr viele Menschen mit Diabetes ein lebenswichtiger Bestandteil ihrer Therapie. Sie werden rund um die Uhr am K\u00f6rper getragen und sorgen kontinuierlich f\u00fcr die notwendige Insulinversorgung. Gleichzeitig sind diese hochentwickelten und sensiblen Ger\u00e4te im Alltag permanent \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen wie St\u00f6\u00dfen, Feuchtigkeit, Schmutz oder mechanischen Belastungen ausgesetzt. Besch\u00e4digungen k\u00f6nnen zu technischen Problemen f\u00fchren, vom Ausfall der Pumpe oder des Sensors bis hin zu ungenauen Glukosemessungen. Daraus k\u00f6nnen starke Blutzuckerschwankungen oder eine Unterbrechung der Insulinzufuhr entstehen, die im Ernstfall gesundheitlich gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen. Doch die Folgen gehen \u00fcber die medizinische Ebene hinaus. Technische Unsicherheit kann den Tagesablauf beeintr\u00e4chtigen, Sorgen und \u00c4ngste ausl\u00f6sen und langfristig das Vertrauen in die Technik schw\u00e4chen. Betroffene vermeiden m\u00f6glicherweise bestimmte Aktivit\u00e4ten oder schr\u00e4nken sich beim Sport, in der Freizeit oder im Alltag ein.&nbsp;<\/p>\n<p>Bestehende Zubeh\u00f6rl\u00f6sungen wie Taschen oder Silikonh\u00fcllen konzentrieren sich \u00fcberwiegend auf Tragekomfort und bieten nur begrenzten Schutz vor diesen Belastungen. So kann ausgerechnet die Technik, die Menschen mit Diabetes mehr Freiheit und Lebensqualit\u00e4t erm\u00f6glichen soll, in bestimmten Alltagssituationen selbst zur Einschr\u00e4nkung werden. Diese Sorge tragen h\u00e4ufig auch die Angeh\u00f6rigen mit. Besonders Eltern von Kindern mit Diabetes, aber auch Partner und Familienmitglieder leben mit dem Wissen, dass die Betroffenen rund um die Uhr auf eine zuverl\u00e4ssig funktionierende Technik angewiesen sind. Ein Defekt oder Ausfall betrifft deshalb nicht nur den Pumpentr\u00e4ger selbst, sondern kann auch f\u00fcr das gesamte soziale Umfeld eine dauerhafte emotionale Belastung darstellen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die L\u00f6sung:&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>MT Protect entwickelt spezialisierte Schutzl\u00f6sungen f\u00fcr Insulinpumpensysteme und setzt damit dort an, wo bestehendes Zubeh\u00f6r bislang an seine Grenzen st\u00f6\u00dft. Unser Ziel ist es, sensible und lebenswichtige Technik zuverl\u00e4ssig vor den Belastungen des Alltags zu sch\u00fctzen, ohne ihre regul\u00e4re Nutzung einzuschr\u00e4nken. Dabei verstehen wir Schutz nicht als zus\u00e4tzlichen Komfort, sondern als wesentlichen Bestandteil einer sicheren und alltagstauglichen Nutzung von Medizintechnik. Unsere Entwicklung entsteht unmittelbar aus realen Erfahrungen mit einer Insulinpumpe und wird konsequent aus der Perspektive der Menschen gedacht, die t\u00e4glich auf diese Technik angewiesen sind. Damit m\u00f6chten wir nicht nur das Risiko von Besch\u00e4digungen und daraus resultierenden Ausf\u00e4llen reduzieren, sondern vor allem eines st\u00e4rken: das Vertrauen in die Technik.<\/p>\n<p>F\u00fcr Betroffene bedeutet das mehr Sicherheit, Freiheit und Selbstbestimmung im Alltag. Gleichzeitig kann ein zuverl\u00e4ssigerer Schutz auch Eltern, Partner und andere Angeh\u00f6rige entlasten, die die Sorge um die Funktionsf\u00e4higkeit dieser lebenswichtigen Technik t\u00e4glich mittragen. Langfristig verfolgen wir damit eine gr\u00f6\u00dfere Vision: \u201eMedizintechnik soll sich dem Leben der Menschen anpassen und nicht das Leben der Menschen an die Grenzen der Technik.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was war bisher euer gr\u00f6\u00dftes Learning?<\/strong><\/p>\n<p>Unser gr\u00f6\u00dftes Learning ist, dass Gr\u00fcnden vor allem bedeutet, dranzubleiben. Nicht jeder Ansatz funktioniert beim ersten Versuch, nicht jedes Gespr\u00e4ch f\u00fchrt sofort zum Ziel und R\u00fcckschl\u00e4ge geh\u00f6ren genauso zum Weg wie Erfolge. Wir haben gelernt R\u00fcckschl\u00e4ge nicht als Scheitern zu sehen, sondern als Chance, Dinge zu hinterfragen, neu zu denken und besser weiterzumachen. Gleichzeitig haben wir gemerkt, wie entscheidend der Austausch und ein starkes Netzwerk sind. Viele unserer wertvollsten Impulse sind durch Menschen entstanden, die ihre Erfahrungen, Perspektiven und auch ihre Fehler offen mit uns geteilt haben. Wir haben gelernt aktiv auf Menschen zuzugehen, Kontakte zu kn\u00fcpfen und wie viel entstehen kann, wenn man Wissen teilt und sich gegenseitig unterst\u00fctzt. Und wahrscheinlich ist genau das unser gr\u00f6\u00dfter pers\u00f6nlicher Gewinn. Auf diesem Weg lernen wir nicht nur jeden Tag mehr \u00fcber unser Produkt und das Gr\u00fcnden, sondern auch unglaublich viel \u00fcber andere Menschen und \u00fcber uns selbst, \u00fcber unsere St\u00e4rken, unsere Grenzen und dar\u00fcber was m\u00f6glich ist, wenn man beharrlich bleibt und nicht aufgibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Kontakte oder Impulse aus der Life Science Factory waren f\u00fcr euch besonders wertvoll?<\/strong><\/p>\n<p>Besonders wertvoll ist f\u00fcr uns der Austausch mit anderen Start-ups. Auch wenn wir an ganz unterschiedlichen Themen arbeiten und uns in verschiedenen Entwicklungsphasen befinden, stehen wir h\u00e4ufig vor \u00e4hnlichen Herausforderungen. Jeder bringt andere Erfahrungen mit, kann Tipps weitergeben oder neue Perspektiven er\u00f6ffnen. Gleichzeitig ist es unglaublich hilfreich, Gedanken, Erfolge, aber auch Zweifel und Probleme mit Menschen teilen zu k\u00f6nnen, die einen \u00e4hnlichen Weg gehen und viele dieser Situationen aus eigener Erfahrung verstehen.<\/p>\n<p>Eine besonders wichtige Unterst\u00fctzung haben wir dabei durch Max Bieker erhalten. Gerade zu Beginn hat er uns die M\u00f6glichkeiten der Makers Factory gezeigt, uns in die vorhandenen Maschinen und Ger\u00e4te eingearbeitet und uns erkl\u00e4rt, wie wir diese f\u00fcr unsere Produktentwicklung nutzen k\u00f6nnen. Dadurch konnten wir sehr schnell anfangen, eigene Ideen praktisch umzusetzen und unsere ersten Prototypen zu entwickeln. Auch dar\u00fcber hinaus steht er uns bei technischen oder praktischen Fragen immer wieder mit seiner Erfahrung zur Seite.&nbsp;<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus profitieren wir enorm von dem Netzwerk der Life Science Factory. Kontakte werden weitergegeben und T\u00fcren ge\u00f6ffnet. Bei Veranstaltungen entstehen M\u00f6glichkeiten, gezielt mit Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen, erfahrenen Gr\u00fcndern oder Industrieunternehmen ins Gespr\u00e4ch zu kommen. F\u00fcr uns zeigt sich immer wieder, dass man nicht jede Antwort selbst haben muss. Es ist oft eher entscheidend, die richtigen Menschen zu kennen, voneinander zu lernen und gemeinsam weiterzukommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was nutzt ihr in der Maker&#8217;s Factory am h\u00e4ufigsten?<\/strong><\/p>\n<p>Die Maker&#8217;s Factory ist f\u00fcr uns vor allem der Ort, an dem aus unseren Ideen reale Prototypen entstehen. Da Tom bei MT Protect die technische Entwicklung verantwortet, nutzt haupts\u00e4chlich er die Werkstatt und verbringt dort einen gro\u00dfen Teil der Entwicklungszeit. Besonders wichtig sind f\u00fcr uns die verschiedenen technischen M\u00f6glichkeiten und Ger\u00e4te, beispielsweise die FDM-3D-Drucker, SLA-3D-Drucker, die CNC-Fr\u00e4se sowie die M\u00f6glichkeiten zur Herstellung von Silikongussformen. Dadurch k\u00f6nnen Konstruktionen direkt gefertigt, getestet und anschlie\u00dfend weiterentwickelt werden. Genau diese M\u00f6glichkeit, eine Idee nicht nur digital zu konstruieren, sondern sie direkt in die Hand nehmen, ausprobieren und Schritt f\u00fcr Schritt optimieren zu k\u00f6nnen, ist f\u00fcr unsere Produktentwicklung enorm wertvoll. Gleichzeitig bietet die Maker&#8217;s Factory den Raum, eigenst\u00e4ndig zu experimentieren, neue L\u00f6sungsans\u00e4tze auszuprobieren und aus jedem Prototyp neue Erkenntnisse f\u00fcr die n\u00e4chste Entwicklungsstufe mitzunehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was habt ihr bisher erreicht und welche Ziele verfolgt ihr als N\u00e4chstes?<\/strong><\/p>\n<p>Im September 2025 haben wir in der Life Science Factory angefangen unsere Idee zu entwickeln. Genau das war f\u00fcr uns einer der ersten entscheidenden Meilensteine. Die M\u00f6glichkeiten vor Ort, das Know-how und vor allem die Menschen haben entscheidend dazu beigetragen, aus einer pers\u00f6nlichen Idee Schritt f\u00fcr Schritt ein konkretes Gr\u00fcndungsvorhaben zu entwickeln.&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr Tom bedeutete das zun\u00e4chst sich intensiv in der Maker&#8217;s Factory in die technische Produktentwicklung einzuarbeiten. Einen gro\u00dfen Teil des Wissens und der F\u00e4higkeiten, die heute in unseren Prototypen stecken, hat er sich selbst erarbeitet und durch unz\u00e4hlige Versuche immer weiter vertieft. Dabei war die Unterst\u00fctzung innerhalb der Life Science Factory enorm wertvoll. Insbesondere Max Bieker hat Tom zu Beginn die grundlegenden M\u00f6glichkeiten und Arbeitsweisen in der Maker&#8217;s Factory gezeigt und ihm damit eine wichtige Basis vermittelt, auf der er sich anschlie\u00dfend selbstst\u00e4ndig weiterentwickeln konnte. Bis heute steht Max Bieker ihm bei technischen und praktischen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.&nbsp;<\/p>\n<p>Parallel dazu hat Merle die unternehmerischen Grundlagen von MT Protect eigenst\u00e4ndig aufgebaut. Diese klare Rollenverteilung ist bis heute eine unserer gr\u00f6\u00dften St\u00e4rken. W\u00e4hrend Tom seine Erfahrungen und Kompetenzen vollst\u00e4ndig in die technische Entwicklung einbringt, verantwortet Merle die strategische und unternehmerische Entwicklung des Start-ups.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat sie sich Schritt f\u00fcr Schritt unternehmerisches Wissen aufgebaut. Einen wichtigen Beitrag dazu leisteten Gr\u00fcndungsveranstaltungen und Workshops, aber auch eigene intensive Recherchen und vor allem der direkte Austausch mit anderen Gr\u00fcndern, erfahrenen Unternehmern und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen. Gerade diese Gespr\u00e4che erm\u00f6glichten es ihr, von den Erfahrungen anderer zu lernen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und das Wissen unmittelbar auf MT Protect zu \u00fcbertragen. So hat sie sich zunehmend in Themen wie Markt- und Wettbewerbsanalyse, Gesch\u00e4ftsmodellentwicklung, Finanzierung, Schutzrechte, regulatorische Anforderungen, Positionierung und Markteintritt eingearbeitet. Aktuell nutzt sie dieses Wissen unter anderem, um die Absicherung der Schutzrechte voranzutreiben sowie die notwendigen Strukturen f\u00fcr den sp\u00e4teren Markteintritt aufzubauen.<\/p>\n<p>Technische und unternehmerische Entwicklung laufen dabei nicht unabh\u00e4ngig voneinander. Entscheidungen auf der einen Seite beeinflussen immer auch die andere und werden deshalb kontinuierlich zusammengef\u00fchrt. Genau darin liegt f\u00fcr uns eine besondere St\u00e4rke von MT Protect, zwei klar getrennte Verantwortungsbereiche, die sich optimal erg\u00e4nzen und gemeinsam auf dasselbe Ziel hinarbeiten.<\/p>\n<p>Eine besonders wichtige Best\u00e4tigung erhielten wir durch das Gespr\u00e4ch mit Dr. Sandra Schl\u00fcter. Ihre Einsch\u00e4tzung, unsere Idee k\u00f6nne ein \u201eMeilenstein f\u00fcr die Diabetestechnologie\u201c sein und Menschen wieder Dinge erm\u00f6glichen, die vorher kaum m\u00f6glich schienen, hat uns enorm best\u00e4rkt. Eine weitere wichtige Unterst\u00fctzung folgte durch die ideelle Unterst\u00fctzungsbekundung des Verbands der Niedergelassenen Diabetologen Niedersachsen. Solche R\u00fcckmeldungen zeigen uns, dass der Bedarf, den wir aus eigener Erfahrung erkannt haben, auch aus fachlicher Perspektive gesehen wird.<\/p>\n<p>Seitdem durften wir weitere gro\u00dfe Meilensteine erreichen. Wir haben das NBank- Gr\u00fcndungsstipendium erhalten, den ersten Platz beim LIFT-OFF Gr\u00fcndungswettbewerb 2026 in der Kategorie \u201eGr\u00fcndungspotential\u201c gewonnen und wurden f\u00fcr den Innovationspreis der Region G\u00f6ttingen Northeim nominiert. F\u00fcr uns sind diese Erfolge nicht nur Auszeichnungen, sondern vor allem eine wichtige Best\u00e4tigung unseres bisherigen Weges.<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chstes gro\u00dfes Ziel ist es, den ersten vollst\u00e4ndig funktionsf\u00e4higen Prototyp fertigzustellen und anschlie\u00dfend systematisch zu testen und weiterzuentwickeln. Dabei m\u00f6chten wir insbesondere die Erfahrungen potenzieller Anwender einbeziehen, denn am Ende muss unsere L\u00f6sung nicht nur technisch funktionieren, sondern sich vor allem im realen Alltag bew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend beginnt f\u00fcr uns eine der spannendsten und zugleich anspruchsvollsten Phasen, in der wir den Weg vom Prototyp zum marktf\u00e4higen Produkt gestalten. Dazu geh\u00f6ren die weitere technische Validierung, Schutzrechte, regulatorische Fragestellungen, Finanzierung und der Aufbau der notwendigen Strukturen f\u00fcr einen erfolgreichen Markteintritt. Langfristig denken wir dabei bereits \u00fcber unsere erste Schutzl\u00f6sung hinaus. Unser Ziel ist es, den Ansatz von MT Protect Schritt f\u00fcr Schritt auf weitere tragbare Medizintechnik zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Denn unser Erfolg bemisst sich f\u00fcr uns am Ende nicht daran, ob wir einen funktionierenden Prototyp entwickelt oder einen Wettbewerb gewonnen haben. Unser eigentliches Ziel ist erreicht, wenn aus unserer Idee ein Produkt geworden ist, das seinen Weg zu den Menschen findet und ihnen im Alltag sp\u00fcrbar mehr Sicherheit, Freiheit und Lebensqualit\u00e4t erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n        \n\n        \n      <\/div><!-- .col -->\n\n    <\/div><!-- .row -->\n  \n<\/div><!-- .module-text -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Community Start-up der Life Science Factory nutzt MT Protect insbesondere die M\u00f6glichkeiten der Maker&#8217;s Factory, um Ideen in reale Prototypen zu \u00fcberf\u00fchren und ihre Schutzl\u00f6sungen f\u00fcr Insulinpumpensysteme kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im Interview mit uns sprechen die beiden Co-Founder Merle und Tom \u00fcber ihre Vision, ihre Entwicklung in der Life Science Factory und die n\u00e4chsten Schritte auf dem Weg vom Prototyp zum marktf\u00e4higen Produkt.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":195575,"template":"","press-category":[27],"class_list":["post-195574","press","type-press","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","press-category-interview"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press\/195574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press"}],"about":[{"href":"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/press"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/195575"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=195574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"press-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press-category?post=195574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}