{"id":194509,"date":"2026-07-08T10:44:04","date_gmt":"2026-07-08T08:44:04","guid":{"rendered":"https:\/\/lifescience-factory.com\/?post_type=press&#038;p=194509"},"modified":"2026-07-08T10:50:03","modified_gmt":"2026-07-08T08:50:03","slug":"ludwig-maximilians-universitaet-muenchen-und-life-science-factory-buendeln-kraefte-fuer-mehr-innovation-im-biotech-sektor","status":"publish","type":"press","link":"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/press-detail\/ludwig-maximilians-universitaet-muenchen-und-life-science-factory-buendeln-kraefte-fuer-mehr-innovation-im-biotech-sektor\/","title":{"rendered":"Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen und Life Science Factory b\u00fcndeln Kr\u00e4fte f\u00fcr mehr Innovation im Biotech-Sektor"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"section section-bg-white module-text  padding-top-0 padding-bottom-0\">\n\n\n  \n\n      <div class=\"row halign-center\" data-aos=\"fade-up\">\n\n      <div class=\"col col-7 col-9-md col-12-sm\">\n        \n        <ul>\n<li>LMU M\u00fcnchen und Life Science Factory verkn\u00fcpfen im Rahmen einer Partnerschaft k\u00fcnftig ihre Netzwerke enger, um die Sichtbarkeit des Biotech-Standorts M\u00fcnchen zu st\u00e4rken.<\/li>\n<li>Die neue Zusammenarbeit soll die Translation biotechnologischer Forschung beschleunigen und Start-ups fr\u00fcher mit Infrastruktur, Netzwerken und Know-how verbinden.<\/li>\n<li>Der EU Biotech Act gibt der Kooperation den politischen Rahmen und war Anlass f\u00fcr das gemeinsame Pressegespr\u00e4ch am 1. Juli im Rahmen der BayOConnect in M\u00fcnchen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>M\u00fcnchen, Juli 2026<\/strong> \u2013 Die Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen (LMU) und die Life Science Factory (LSF) haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, Forschung, Gr\u00fcndung und unternehmerische Umsetzung im Life-Science-Bereich enger zu verzahnen. Damit wollen beide Partner dazu beitragen, dass biotechnologische Innovationen schneller aus dem Labor in die Anwendung gelangen und junge Gr\u00fcndungsteams einen besseren Zugang zu Infrastruktur, Netzwerken und Unterst\u00fctzungsangeboten erhalten.<\/p>\n<p>Die Kooperation wurde im Rahmen eines exklusiven Pressegespr\u00e4chs w\u00e4hrend der BayOConnect vorgestellt. Das Format umfasste Impulse und Gespr\u00e4che mit f\u00fchrenden K\u00f6pfen aus Wissenschaft und Branche, die den EU Biotech Act auf die Praxis herunterbrachen. Im gemeinsamen Austausch wurde der Frage nachgegangen, wie der politische Rahmen des EU Biotech Acts die Rahmenbedingungen f\u00fcr Translation, Skalierung und Wachstum von Biotech-Unternehmen verbessern kann und welche Rolle Partnerschaften wie die zwischen der LMU und der LSF dabei spielen. Sie fungieren als konkrete Umsetzungsstrukturen, die nicht auf den Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens warten, sondern bereits heute Br\u00fccken zwischen Wissenschaft, Gr\u00fcndung und Industrie bauen.<\/p>\n<p><strong>Vier S\u00e4ulen f\u00fcr mehr Wirkung im \u00d6kosystem<\/strong><\/p>\n<p>Die Kooperation ist entlang folgender vier Felder angelegt: Scouting, Validation, Networking und Visibility. Das Ziel besteht darin, wissenschaftlich getriebene Gr\u00fcndungspotenziale fr\u00fchzeitig zu erkennen, gemeinsam zu pr\u00fcfen, mit passenden Netzwerken zu verbinden und sichtbarer zu machen. Dadurch sollen Forschende, Start-ups und Partner aus dem \u00d6kosystem besser zusammenfinden.<\/p>\n<p>Dabei flie\u00dfen kontinuierlich Impulse aus dem Start-up-, Investoren- und Industrieumfeld ein. Die Kooperation versteht sich nicht als abgeschlossenes Modell, sondern als offener Austauschprozess, der auf die Bedarfe des Biotech-\u00d6kosystems reagiert und sich mit dessen Entwicklung weiter sch\u00e4rfen soll.<\/p>\n<p><strong>Zwei starke Partner f\u00fcr Forschung und Gr\u00fcndung <\/strong><\/p>\n<p>Die Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen z\u00e4hlt zu den forschungsst\u00e4rksten Universit\u00e4ten Europas. Im Bereich der Lebenswissenschaften ist sie ein zentraler Akteur an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. [1] Die Life Science Factory, eine Initiative des Life-Science-Konzerns Sartorius, unterst\u00fctzt Start-ups und wissenschaftlich gepr\u00e4gte Gr\u00fcndungsteams mit Labor- und Coworking-Fl\u00e4chen, Mentoring und Zugang zu Industrie- und Investoren-Netzwerken. [2] Gemeinsam wollen beide Institutionen ihre jeweiligen St\u00e4rken b\u00fcndeln, um die \u00dcberf\u00fchrung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Gr\u00fcndungen, Produkte und wirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung zu erleichtern.<\/p>\n<p>\u201eMit der Kooperation zwischen der LMU und der Life Science Factory schaffen wir eine Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischer Umsetzung, die f\u00fcr die Life Sciences entscheidend ist\u201c, <strong>sagt Ellen Goel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Life Science Factory. <\/strong>\u201eWir wollen Forschende und Gr\u00fcndungsteams mit den Strukturen unterst\u00fctzen, die sie ben\u00f6tigen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.\u201c Goel selbst bringt internationale Erfahrung aus Singapur in die Zusammenarbeit ein und kennt die Anforderungen daran, wie Translation global gedacht und in einem lokalen Innovations\u00f6kosystem wirksam umgesetzt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Dr. Philipp Baaske, Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Entrepreneurship LMU M\u00fcnchen und Mitgr\u00fcnder der NanoTemper Technologies GmbH<\/strong>, einem weltweit f\u00fchrenden Anbieter biophysikalischer Messger\u00e4te<strong>, erg\u00e4nzt<\/strong>: \u201eDer Transfer von Wissenschaft in Wirtschaft gelingt nicht nebenbei \u2014 er braucht verl\u00e4ssliche und schlanke Strukturen, gute Netzwerke und den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Entrepreneurship. Gemeinsam mit der Life Science Factory schaffen wir genau das \u00d6kosystem, das Gr\u00fcndungsteams brauchen, um ihre Ideen schneller in marktreife L\u00f6sungen zu \u00fcbersetzen und die Unternehmen von morgen zu bauen.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gemeinsam Strukturen f\u00fcr Translation schaffen <\/strong><\/p>\n<p>Die Kooperation ist auf einen l\u00e4ngerfristigen Austausch angelegt. Vorgesehen sind unter anderem gemeinsame Formate, die Vernetzung der jeweiligen Communities sowie der Aufbau von Zug\u00e4ngen f\u00fcr Forschende, Start-ups, Investoren und weitere Partner aus dem Biotech-\u00d6kosystem. Ziel ist es, die Br\u00fccke zwischen akademischer Forschung und unternehmerischer Anwendung systematisch zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Mit dieser Partnerschaft leisten die LMU und die Life Science Factory einen praktischen Beitrag dazu, die Ziele des EU Biotech Acts in konkrete Formate und tragf\u00e4hige Strukturen zu \u00fcbersetzen. Der europ\u00e4ische Rechtsrahmen soll die Bedingungen f\u00fcr klinische Studien, Innovation und Skalierung verbessern und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas im Biotech-Sektor st\u00e4rken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<p>[1] LMU: <a href=\"https:\/\/www.lmu.de\/de\/index.html\">https:\/\/www.lmu.de\/de\/index.html<\/a>. &nbsp;<\/p>\n<p>[2] Life Science Factory M\u00fcnchen: <a href=\"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/muenchen\/\">https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/muenchen\/<\/a>.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Die vom Life-Science-Konzern Sartorius initiierte <strong>Life Science Factory<\/strong> f\u00f6rdert den wissenschaftlichen Fortschritt und Firmengr\u00fcndungen im Life-Science-Bereich. Ziel ist es, Forschung und Entwicklung innovativer Technologien mit einem klaren Anwendungsfokus zu st\u00e4rken und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Raum zu bieten, erste Schritte au\u00dferhalb akademischer Institutionen zu gehen. Seit 2022 bietet die Life Science Factory im G\u00f6ttinger Sartorius Quartier modernste und vollausgestattete Laborfl\u00e4chen, Coworking-Pl\u00e4tze, multinutzbare Veranstaltungsfl\u00e4chen sowie eine Prototyping-Werkstatt. Regelm\u00e4\u00dfige Veranstaltungs-, Beratungs- und Workshop-Angebote bilden einen elementaren Bestandteil des Angebots der Life Science Factory. Seit Ende 2024 gibt es einen weiteren Standort in M\u00fcnchen in Kooperation mit Helmholtz Munich. Weitere Informationen zur Life Science Factory finden Sie unter <a href=\"https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/muenchen\/\">https:\/\/lifescience-factory.com\/de\/muenchen\/<\/a>.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Die <strong>Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/strong> (LMU) wurde 1472 vor mehr als 550 Jahren gegr\u00fcndet und z\u00e4hlt nicht nur zu den \u00e4ltesten, sondern auch renommiertesten und gr\u00f6\u00dften Universit\u00e4ten in Europa. Als Volluniversit\u00e4t deckt sie ein breites Spektrum von Wissensgebieten ab &#8211; von den Geistes- und Kultur- \u00fcber Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis zu Medizin und den Naturwissenschaften. Etwa 840 Professorinnen und Professoren und rund 6.200 wissenschaftliche Mitarbeitende forschen und lehren an der LMU. 22 Prozent der knapp 53.000 Studierenden kommen aus dem Ausland &#8211; aus 140 Nationen. Seit 1901 haben 50 Nobelpreistr\u00e4ger im Laufe ihrer wissenschaftlichen Laufbahn an der LMU gewirkt. Der Erfolg der LMU in allen Phasen des Exzellenz-Wettbewerbs &#8211; seit 2006 durchgehend als \u201eExzellenzuniversit\u00e4t\u201c &#8211; dokumentiert die Forschungsst\u00e4rke der LMU.<\/p>\n\n\n        \n\n        \n      <\/div><!-- .col -->\n\n    <\/div><!-- .row -->\n  \n<\/div><!-- .module-text -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen und die Life Science Factory haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, Forschung, Gr\u00fcndung und unternehmerische Umsetzung im Life-Science-Bereich enger zu verzahnen. 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